Die Bereitschaft innezuhalten und unsere Aufmerksamkeit zu vertiefen — die heilige Kunst des Pausierens — steht im Mittelpunkt aller spirituellen Praxis.
Weisheit ist kein Wissen, das man ansammelt — sie entfaltet sich im stillen Hinschauen. Diese Seiten versammeln Stimmen aus 2500 Jahren buddhistischer Erkenntnis.
Ja-Sagen ist eine innere Praxis der Akzeptanz, in der wir unsere Gedanken und Gefühle bereitwillig entstehen und vergehen lassen.
Ein einziger Moment bedingungsloser Liebe kann ein ganzes Leben des Gefühls, nicht würdig zu sein, in Frage stellen.
Das Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit — das ist es, was wir Leerheit nennen.
Alles ist möglich, wenn Leerheit möglich ist. Nichts ist möglich, wenn Leerheit unmöglich ist.
Es gibt nichts, was das Saṃsāra vom Nirvāṇa unterscheidet, und nichts, was das Nirvāṇa vom Saṃsāra unterscheidet.
Bei der Verkündigung des Dharma stützt sich der Buddha auf zwei Wahrheiten: auf die weltliche verhüllte Wahrheit und auf die Wahrheit im höchsten Sinne.
Diejenigen, für welche die Leerheit eine feste Ansicht ist, wurden für unheilbar erklärt.
Alle Dinge sind ohne Eigensein, weil man an ihnen Wesensveränderung sieht.
Im Schrecken des Todes zog ich mich in die Berge zurück — immer wieder meditierte ich über die Ungewissheit der Todesstunde und ergriff die Festung der todlosen, unveränderlichen Natur des Geistes. Nun ist alle Todesfurcht überwunden.