Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.
Vertrauen — in das Leben, in andere, in die eigene innere Natur — ist im Buddhismus keine naive Haltung, sondern eine Frucht geduldiger Praxis.
Wer wissend ist, der zweifelt nicht.
In diesem Sinne ist das Klare Licht Reibungsfreiheit oder Gleitmittel - uneingeschränkte Bereitwilligkeit, alle Dinge ihren eigenen Lauf nehmen zu lassen.
Durch Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten stellt sich der Glaube ein, den wir brauchen, um Güte, Freundlichkeit, Mitgefühl und uneigennützige Liebe zu entwickeln. Glaube und Vertrauen sind unverzichtbar, wenn es um das Wachstum unserer positiven menschlichen Eigenschaften geht. Sie bilden den fruchtbaren Boden, auf dem alle Samen heranreifen, die letztendlich zu positiven Erfahrungen führen.
Der Friede muss sich auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens entwickeln.
Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.
Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
Wenn ein Mann und eine Frau sich aufgrund ihres Karmas vereint finden, dann müssen sie sich in jedem Augenblick um Harmonie bemühen.
Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken.
Folge nicht den Ideen anderer, sondern lerne auf deine innere Stimme zu hören. Dein Körper und Geist werden klarer, und du wirst die Einheit aller Dinge realisieren.