Das Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit — das ist es, was wir Leerheit nennen.
Meister & Lehrer
Nāgārjuna
Mūlamadhyamakakārikā 24.18 (dt. nach Weber-Brosamer & Back, Die Philosophie der Leere, 2005)
Alles ist möglich, wenn Leerheit möglich ist. Nichts ist möglich, wenn Leerheit unmöglich ist.
Mūlamadhyamakakārikā 24.14 (dt. nach Garfield/Siderits & Katsura)
Es gibt nichts, was das Saṃsāra vom Nirvāṇa unterscheidet, und nichts, was das Nirvāṇa vom Saṃsāra unterscheidet.
Mūlamadhyamakakārikā 25.19–20 (dt. nach Weber-Brosamer & Back, 2005)
Bei der Verkündigung des Dharma stützt sich der Buddha auf zwei Wahrheiten: auf die weltliche verhüllte Wahrheit und auf die Wahrheit im höchsten Sinne.
Mūlamadhyamakakārikā 24.8 (dt. nach Weber-Brosamer & Back, 2005)
Diejenigen, für welche die Leerheit eine feste Ansicht ist, wurden für unheilbar erklärt.
Mūlamadhyamakakārikā 13.8 (dt. nach Weber-Brosamer & Back, 2005)
Alle Dinge sind ohne Eigensein, weil man an ihnen Wesensveränderung sieht.
Mūlamadhyamakakārikā 13.3 (dt. nach Weber-Brosamer & Back, 2005)