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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Weisheit
Thema

Weisheit

Foto · Alan W

Weisheit ist kein Wissen, das man ansammelt — sie entfaltet sich im stillen Hinschauen. Diese Seiten versammeln Stimmen aus 2500 Jahren buddhistischer Erkenntnis.

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Das Selbst wahrlich zu verstehen, bedeutet, sich selbst zu vergessen; sich selbst zu vergessen bedeutet: Erleuchtung.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Dem Meister zu folgen, den Sutras zu folgen, all das bedeutet, sich selbst zu folgen. Die Sutren sind die Schrift deiner selbst. Der Meister ist der Meister deiner selbst. Wenn du eine lange Wanderschaft unternimmst, um nach Meistern zu suchen, dann machst du damit eine lange Wanderschaft auf der Suche nach dir selbst.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Folge nicht den Ideen anderer, sondern lerne auf deine innere Stimme zu hören. Dein Körper und Geist werden klarer, und du wirst die Einheit aller Dinge realisieren.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Von allen Dingen erleuchtet zu werden heißt, die Barriere zwischen dem eigenen Ich und den anderen einzureißen.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Wenn Du verstehst sind die Dinge wie sie sind. Wenn Du nicht verstehst sind die Dinge wie sie sind.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Respekt gibt uns die Aufmerksamkeit wieder - die Qualität der Makellosigkeit in dem, was wir tun. Respekt und Vertrauen nähren einander und bringen geschicktes Handeln hervor. Wenn wir den Respekt in unserem Leben pflegen, sehen wir die Welt in einem anderen Licht. Die Aufmerksamkeit, die sich aus dem Schenken von Respekt ergibt, verändert unsere Art und Weise, mit der Gesellschaft umzugehen. Wir beginnen die Möglichkeiten des Dienens zu erkunden. Wir finden heraus, was es heißt aktiv darauf zu achten, was getan werden muss, und unsere Energie dann in diese Unterfangen zu stecken. Das Mitgefühl motiviert uns zum Handeln, und die Weisheit stellt sicher, dass die Mittel wirksam sind.

Joseph Goldstein Traditionell zugeschrieben

Der Einfältige nimmt sich weder wichtig noch findet er sich tragisch. Er folgt seinem Weg als gutmütiger Mensch mit lichtem Herzen, ohne Ziel, ohne Bedauern, ohne Ungeduld. Die Welt ist sein Königreich, und es genügt ihm vollkommen. Die Gegenwart ist seine Ewigkeit, die ihn überglücklich macht. Es gibt nichts zu beweisen, und deshalb will er niemandem etwas vormachen. Es gibt nichts zu suchen, weil alles schon vorhanden ist. Was gäbe es Einfacheres als die Einfachheit? Was gäbe es Leichteres? Genau dies ist die Tugend der Weisen und die Weisheit der Heiligen.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Wie können wir anderen helfen, ihre eigene Weisheit zu entdecken, ihre eigene Güte und ihren eigenen Humor? Das ist eine viel größere Herausforderung als andere anzuklagen, sie zu hassen und dementsprechend zu handeln.

Pema Chödrön Traditionell zugeschrieben

Erst im gemeinsamen Leben mit einem Menschen lernen wir seinen moralischen Charakter kennen, erst im Gespräch mit Ihm sehen wir, ob er einen reinen Geist hast. In schweren Zeiten erkennen wir seine Kraft, im Umgang mit ihm lernen wir seine Weisheit kennen. Doch für all das brauchen wir Zeit und müssen aufmerksam sein. Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Intelligenz, ohne sie kennen wir einen Menschen nicht.

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