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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Tod
Thema

Tod

Foto · Match Sumaya

Der Tod ist keine Niederlage — er ist Teil des Lebens. Der Buddhismus begegnet ihm mit einer Offenheit, die, wer sich darauf einlässt, als zutiefst befreiend erlebt.

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Wenn das stete Entstehen und Vergehen alles Körperlichen wie Geistigen gesehen wird, entsteht wahre Freude. Hier liegt das Reich des Todlosen.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

Buddha Bhaddekaratta Sutta (Majjhima Nikaya 131)

Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg hinab.

Buddha Zuschreibung unsicher

Das Leben, wie es hier und jetzt ist, eingehend betrachtend weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit. Es gilt, uns heute zu bemühen. Morgen ist es schon zu spät. Der Tod kommt unerwartet. Wie können wir mit ihm handeln? Der Weise nennt jemanden, der es versteht, Tag und Nacht in Achtsamkeit zu weilen, jemanden, der den besseren Weg kennt, allein zu leben.

Buddha Bhaddekaratta Sutta (Majjhima Nikaya 131)

Unser Partner oder unsere Partnerin sind vollkommen, aber wie sehr wünschen wir uns, sie mögen noch schöner sein. All das zeigt deutlich, dass wir die ständige Möglichkeit des Todes völlig vergessen haben.

Dilgo Khyentse Rinpoche Traditionell zugeschrieben

Es gibt einen leichten Weg, ein Buddha zu werden: Nichts Böses wirken, an Leben und Tod nicht haften.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

In einer derart unvorhersehbaren Welt ist es deshalb außerordentlich dumm, so zu tun, als ob man ewig leben würde, obwohl die eigene Todesstunde unsicher ist, sich um seinen Lebensunterhalt Sorgen zu machen und womöglich auch noch hinterhältig Ränke zu schmieden.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Konditioniert von unserer Gesellschaft, die eine Inkarnation der Ablehnung der Wirklichkeit darstellt, schützen wir uns vor allen Schwierigkeiten, vor allen direkten Unannehmlichkeiten. Unsere Anstrengungen, unsere Unsicherheit zu leugnen, gegen den Schmerz, den Tod und den Verlust zu kämpfen und uns selbst vor einer Einsicht in die elementaren Wahrheiten über die natürliche Welt und unsere eigene Natur zu schützen, verbrauchen wir viel von unserer Energie.

Jack Kornfield Traditionell zugeschrieben

Auf das Glück warten ist dasselbe wie auf den Tod warten.

Asiatische Weisheit Zuschreibung unsicher

Willst Du um die Mysterien des Lebens und des Todes wissen? Dann lerne die Macht Deines Geistes kennen. Öffne Deine Augen für das Innere. Der Schlüssel liegt in Dir.

Tibetische Weisheit Zuschreibung unsicher