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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Wandel
Thema

Wandel

Foto · Raimond Klavins

Nichts bleibt. Das ist keine Drohung, sondern eine Einladung zur Leichtigkeit. Weisheiten über die Vergänglichkeit, die Trost bringen — und eine unerwartete Art von Freiheit.

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Alles Unrecht hat seinen Ursprung im Geist. Wenn der Geist verwandelt wird, wie kann dann Unrecht bleiben?

Buddha Traditionell zugeschrieben

Der Zimmermann bearbeitet das Holz. Der Schütze krümmt den Bogen. Der Weise formt sich selbst.

Buddha Dhammapada, Vers 80

Diese Welt geht vorüber, und alles, was wichtig ist, fliegt vorbei. Jeder muss aus seinem Traum erwachen. Es ist keine Zeit zu verlieren. Und deshalb: Bemüht euch ohne Unterlass!

Buddha Traditionell zugeschrieben

In stehter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf. Glücklich, wer sie friedvoll einfach nur betrachtet.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Vergänglichkeit ist das Merkmal eines jeden Umstandes, einer jeden Situation, auf die du treffen wirst. Alles wird sich verändern, es wird verschwinden oder es wird dich nicht länger befriedigen.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Willst Du wissen, wer Du warst, so schau, wer Du bist. Willst Du wissen, wer Du sein wirst, so schau, was Du tust.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Worte haben die Kraft zu zerstören oder zu heilen. Wenn Worte wahr und zugleich gütig sind, können sie unsere Welt verändern.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Der Wandel muss im Inneren vor sich gehen. Es sind Hass und Böswilligkeit, die unseren Frieden und unser Glück am meisten bedrohen. Um verhindern zu können, dass Hass und Zorn in uns geboren werden, müssen wir zuerst vermeiden, dass Unzufriedenheit, die deren Wurzel ist, sich einnistet. Wenn Hass sich erst einmal mit aller Kraft und Macht manifestiert hat, ist es sehr schwierig, ein Gegenmittel anzuwenden.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Es ist lebenswichtig, in den Beziehungen zum anderen viel Raum für Wandel zu lassen. Zu solchen Änderungen kommt es in Übergangsphasen, in denen die Liebe tatsächlich reifen und sich ausweiten kann. Dann ist man in der Lage, den anderen wirklich zu kennen - ihn zu sehen, wie er ist, mit seinen Fehlern und Schwächen, ein menschliches Wesen wie man selbst. Erst in diesem Stadium ist man so weit, dass man sich ehrlich für den anderen entscheiden kann - ein wahrer Akt der Liebe.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben