Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Schönheit
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Schönheit

Foto · John Thomas

Der Buddhismus sieht Schönheit im Vergänglichen, im Unvollkommenen, im ganz Einfachen. Eine Einladung, den Blick neu auszurichten — auf das, was immer schon da war.

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Mitgefühl ist die Antwort des Herzens auf den Schmerz. Wir haben Anteil an der Schönheit des Lebens und am Ozean der Tränen. Das Leiden am Leben ist Teil unseres Herzens sowie Teil dessen, was uns miteinander verbindet. Es trägt eine Zärtlichkeit in sich, ein Mitgefühl und ein Wohlwollen, das alle Dinge umfängt und jedes Wesen berühren kann.

Nach Aussage des Buddha macht die Nächstenliebe die wahre Schönheit eines Menschen aus. Es ist die Güte, die wirklich dem Inneren eines Menschen hervorleuchtet. Dies ist einer der größten Beiträge, die wir zum Leben der Welt leisten können, denn unsere Haltung des Nichtverletzens bietet den Menschen um uns herum das Geschenk der Sicherheit und des Vertauens an.

Warum sind wir oft entäuscht, ängstlich oder unzufrieden? Weil wir sehr hohe Erwartungen haben. Gesundheit, Freiheiten, Freunde, Schönheit, materiellen Wohlstand, wir können nie genug davon bekommen, setzen die Ansprüche immer höher und merken nicht, dass wir dadurch immer schwerer glücklich zu machen sind. Genügsamkeit ist das Zauberwort. Ohne sie ist keiner je zu befriedigen, aber mit ihr können uns Neid, Missgunst, Unzufriedenheit und Habgier nichts mehr anhaben. Es ist ein Gefühl großer Freiheit, wenn man Genügsamkeit empfindet. Nagarjuna, der indische Denker sagt: "Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer."

Buddhistische Weisheit

Dieses Leben, sollst du wissen. ist ein kleiner Platscher eines Regentropfens. Eine Sache von unendlicher Schönheit, die im gleichen Moment, in dem sie geschaffen wird, auch wieder verschwindet. Daher stecke dir ein Ziel. Nutze es jeden Tag und jede Nacht.

Buddhistische Weisheit

Wenn Schönheit schön sein will, wandelt sie sich in Häßlichkeit.

Buddhistische Weisheit

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.

Zen Buddhismus

Wo es Schönheit gibt, tritt auch Hässlichkeit hervor. Wo es Rechtes gibt, tritt auch Falsches hervor. 'Weisheit' und 'Ignoranz' bedingen sich, Illusion und Erleuchtung sind nicht zu trennen. Dies ist eine alte Wahrheit. 'Ich will dies, ich will das' ist nichts als Torheit. Ich sage Dir ein Geheimnis: Alle Dinge sind vergänglich!

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