Im Schrecken des Todes zog ich mich in die Berge zurück — immer wieder meditierte ich über die Ungewissheit der Todesstunde und ergriff die Festung der todlosen, unveränderlichen Natur des Geistes. Nun ist alle Todesfurcht überwunden.
Meister & Lehrer
Milarepa
Milarepa — Vers, dt. nach Rigpa Translations (lotsawahouse.org)
Mein gesamtes Wissen erlange ich durch das Studium meines eigenen Geistes — so werden alle meine Gedanken zu Unterweisungen des Dharma.
Die Hundert Tausend Gesänge des Milarepa (dt. nach Garma C.C. Chang, 1975, S. 378)
Wer seinen eigenen Geist bezwingt, dem verschwinden alle Feinde.
Gesang an den Jäger — Die Hundert Tausend Gesänge des Milarepa (dt. nach Garma C.C. Chang, 1999)
Für diejenigen, die ihre Tugend nicht wahren, sind Gebete bloße Wunschvorstellungen.
Die Hundert Tausend Gesänge des Milarepa (dt. nach Garma C.C. Chang, 1975, S. 17)
In meiner Jugend beging ich schwarze Taten. Im reifen Alter übte ich Unschuld.
Das Leben des Milarepa (dt. nach Lobsang P. Lhalungpa, 1977, S. 12)
Zwischen dem Einsiedler, der in einer Felsenhöhle meditiert, und dem Unterstützer, der ihn versorgt, besteht eine Verbindung, die beide zur Buddhaschaft führen wird.
Milarepa — Vers, dt. nach Adam Pearcey (lotsawahouse.org, 2004/2025)