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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Zeit
Thema

Zeit

Foto · Thomas Oxford

Zeit ist kostbar, und gleichzeitig ist der gegenwärtige Moment das Einzige, was wir wirklich haben. Buddhistische Weisheiten, die erden und den Blick weiten.

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Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Auch eine Reise über tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

Laotse Tao Te Ching, Kapitel 64

Diese Welt geht vorüber, und alles, was wichtig ist, fliegt vorbei. Jeder muss aus seinem Traum erwachen. Es ist keine Zeit zu verlieren. Und deshalb: Bemüht euch ohne Unterlass!

Buddha Traditionell zugeschrieben

Du bist heute, was Du gestern gedacht hast. Du wirst morgen sein, was Du heute denkst.

Buddha Zuschreibung unsicher

In stehter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf. Glücklich, wer sie friedvoll einfach nur betrachtet.

Buddha Traditionell zugeschrieben

Willst Du wissen, wer Du warst, so schau, wer Du bist. Willst Du wissen, wer Du sein wirst, so schau, was Du tust.

Buddha Traditionell zugeschrieben

In diesem Sinne ist das Klare Licht Reibungsfreiheit oder Gleitmittel - uneingeschränkte Bereitwilligkeit, alle Dinge ihren eigenen Lauf nehmen zu lassen.

Chögyam Trungpa Traditionell zugeschrieben

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Verstehe Zeit nicht bloß als vergehend; denke nicht, Vergehen sei die einzige Funktion von Zeit. Falls Zeit bloß verginge, wären du und sie voneinander getrennt. Der Grund, daß du Seinzeit nicht klar verstehst, liegt darin, daß du Zeit als bloß vergehend verstehst. Im Wesenskern sind alle Dinge der ganzen Welt, indem sie einander benachbart sind, Zeit. Da diese Zeit Seinzeit ist, ist es deine Seinzeit. Seinzeit besitzt die Qualität des Strömens. Das sogenannte Heute strömt ins Morgen, Heute strömt ins Gestern, Gestern strömt ins Heute, Heute strömt ins Heute, Morgen strömt ins Morgen. Die Augenblicke von Vergangenheit und Gegenwart stapeln sich nicht übereinander, sie fügen sich nicht in einer Reihe aneinander.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon