Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
Die beste Art, die Zukunft zu gestalten, ist es, jetzt gut zu handeln. Weisheiten, die erden — und die verborgene Kraft des gegenwärtigen Augenblicks sichtbar machen.
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.
Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische, auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben. Unsere eigenen negativen Handlungen in der Vergangenheit schaffen die Bedingungen für unser jetziges Leiden. Wenn wir es uns recht überlegen, sind wir eigentlich diejenigen, die einem anderen schaden: Wer uns Leid zufügt, häuft unseretwegen negatives Karma an und legt damit die Grundlage für sein zukünftiges Leiden.
Jede schwierige Situation, die Du jetzt meisterst, bleibt Dir in der Zukunft erspart.
Wenn ein Mann und eine Frau sich aufgrund ihres Karmas vereint finden, dann müssen sie sich in jedem Augenblick um Harmonie bemühen.
Bleibt man nur lange Zeit unerschütterlich, hält den Entschluss aufrecht und übt, so werden die ziehenden Wolken verschwinden und die Herbstwinde verwehen, was auch immer an schlechten Gedanken auftauchen mag.
In einer derart unvorhersehbaren Welt ist es deshalb außerordentlich dumm, so zu tun, als ob man ewig leben würde, obwohl die eigene Todesstunde unsicher ist, sich um seinen Lebensunterhalt Sorgen zu machen und womöglich auch noch hinterhältig Ränke zu schmieden.
Wenn du von weltlichen Sorgen über die Zukunft und deinen Broterwerb nicht ablässt, wirst du es bedauern. Folge dem Weg, oder all deine Tage und Nächte werden umsonst gelebt sein.
Wir sollten all unsere Sorgen hinter uns lassen, ob sie jetzt berufliche Fragen oder die Mittel zum Lebensunterhalt betreffen. Wer nach außen hin den Weg so eifrig zu praktizieren scheint, als ob er ein um dem eigenen Kopf loderndes Feuer zu löschen bedacht wäre, aber diese Sorgen nicht aufgibt, kann den Weg nicht erreichen.