Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, wir von unserem Geist erschaffen. Auf jedes Wort, auf jede Tat, die durch einen reinen Gedanken hervorgebracht wird, folgt Freude, so wie dein Schatten dir folgt, untrennbar.
Dukkha — Leiden — ist der Ausgangspunkt der buddhistischen Lehre. Nicht um darin zu verweilen, sondern um den Weg hindurch zu finden. Worte, die tragen.
Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden und lasse dein Bewusstsein nicht für seine Existenz abstumpfen.
Güte ist durch die Erkenntnis von den Schlacken der Leidenschaft geläuterte Liebe.
Alles ist vergänglich und deshalb leidvoll.
Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.
Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid.
Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind, die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden.
Ich fühle das ein Mensch, dessen Handlungen darauf ausgerichtet sind, andere glücklich zu machen, sicherlich weniger Unglück im Leben erfährt - als jemand die dies nicht tut. Krankheit, hohes Alter, Missgeschicke und dergleichen treffen uns alle gleich. Aber die Leiden, die unseren inneren Frieden untergraben - Sorgen, Zweifel, Misserfolg - sind definitiv weniger.
Um andern durch unsere Worte und Taten zu helfen, ist es sinnvoll, eine Haltung des Mitfreuens für die Errungenschaften und das Glück der Anderen zu kultivieren. Diese Haltung ist ein wirksames Gegenmittel gegen den Neid, der nicht nur eine Quelle des unnötigen Leidens auf der individuellen Ebene ist, sondern auch eine Barriere gegen den Dialog darstellt.
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.