Vielmehr müssen wir uns selbst kritisch betrachten:Was tue ich wirklich gegen meinen Ärger?Was tue ich dagegen, dass ich mich noch an die Dinge klammere?Was tue ich gegen meinen Hass, gegen meinen Stolz und meine Eifersucht?
Wie wir denken, so leben wir. Buddhistische Meister zeigen, wie die innere Haltung das äußere Erleben von Grund auf verwandeln kann.
Wenn wir die Weltreligionen von einem ganz allgemeinen Standpunkt aus betrachten und ihre höchsten Ziele untersuchen, so werden wir feststellen, dass alle größeren Weltreligionen, egal ob Christentum oder Islam, Hinduismus oder Buddhismus, einen dauerhaften Zustand des Glücks anstreben. […] ein wirklich religöser Mensch sollte immer danach streben, ein besserer Mensch zu werden. Die unterschiedlichen Weltreligionen vertreten nun unterschiedliche Lehren, die uns bei der Veränderung helfen sollen.
Wir bemerken zudem, dass auch menschliche Wesen verschiedene akute Arten von Schmerz erleben. Da sie nicht in der Lage sind zu finden, was sie wollen, sind sie hasserfüllt und fügen einander Schaden zu. Sie leiden unter dem Schmerz, die schönen Dinge, die sie haben wollen, zu verlieren und mit den hässlichen Dingen, die sie nicht haben wollen, konfrontiert zu werden, sowie unter dem Schmerz der Armut.
Alles hat zwei Seiten; du musst beide sehen. Wenn Glück entsteht, verlierst du dich nicht darin; wenn Leid entsteht, verlierst du dich nicht darin.
Wahre Schönheit liegt nicht in der Perfektion, sondern im Annehmen und Akzeptieren der Unvollkommenheit.
Begiesse die Blumen in deinem Garten, nicht das Unkraut.
Leiden heißt, von der Welt zu erwarten, was sie dir niemals geben kann.
Die Grenze dessen, was wir akzeptieren können, ist die Grenze unserer Freiheit.
Anstatt eine Leiter hinaufzusteigen auf der Suche nach Perfektion, entfalten wir uns hin zur Ganzheit.
Diejenigen, für welche die Leerheit eine feste Ansicht ist, wurden für unheilbar erklärt.