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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Meister & Lehrer

Matthieu Ricard

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Matthieu Ricard

Matthieu Ricard (* 15. Februar 1946 in Aix-les-Bains) ist ein buddhistischer Mönch der Nyingma-Tradition, promovierter Zellgenetiker und offizieller Übersetzer des 14. Dalai Lama. Er ist Mitgründer der Hilfsorganisation Karuna-Shechen und einer der bekanntesten buddhistischen Autoren des Westens.

Text Wikipedia Bild "Mat in Tibet-D4784s" von Konchog – Public domain via Wikimedia Commons

Die Entsagung hat auch etwas von Freude, von Bemühung, von Enthusiasmus und Freiheit: Es ist die Erleichterung, die darin liegt, endlich auf das Unbefriedigtsein verzichtet zu haben.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Die wahre Freiheit besteht darin, sich von der Diktatur des Ego und seines Gefolges von Emotionen zu befreien.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Wenn wir das Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit abbauen, dann verlieren wir nichts anderes als einen Parasiten, der unseren Geist schon seit langem befallen hat. Das, was wir dadurch gewinnen, nennt man Freiheit, Öffnung des Geistes, Spontaneität, Einfachheit, Nächstenliebe und viele andere Eigenschaften, die dem Glück innewohnen.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Wir hoffen, dass die Welt unbedingt die Erfüllung unserer Wünsche zulässt, und da das nicht der Fall ist, sind wir in den Fängen des Leidens. Unsere Suche nach dem Glück ist häufiger auf unsere Illusionen gegründet als auf die Wirklichkeit. Es ist müßig, zu versuchen, die Welt nach unseren Launen zu gestalten; wir müssen vielmehr unseren Geist transformieren.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Es gibt eine bedeutsame Verbindung zwischen dem Glück und der Toleranz, in dem Sinne, dass weniger Vorurteil umso mehr Glück bedeutet. Je größer soziales Engagement und wohltätiger Einsatz sind, desto größer ist das Glück der Bürger.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Der Einfältige nimmt sich weder wichtig noch findet er sich tragisch. Er folgt seinem Weg als gutmütiger Mensch mit lichtem Herzen, ohne Ziel, ohne Bedauern, ohne Ungeduld. Die Welt ist sein Königreich, und es genügt ihm vollkommen. Die Gegenwart ist seine Ewigkeit, die ihn überglücklich macht. Es gibt nichts zu beweisen, und deshalb will er niemandem etwas vormachen. Es gibt nichts zu suchen, weil alles schon vorhanden ist. Was gäbe es Einfacheres als die Einfachheit? Was gäbe es Leichteres? Genau dies ist die Tugend der Weisen und die Weisheit der Heiligen.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Kinder, Alte und Vagabunden lachen leicht aus vollem Herzen: Sie haben nichts zu verlieren und erhoffen wenig. In der Begegnung mit ihnen erfahren wir eine köstliche Atmosphäre der Einfachheit, des tiefen Friedens.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Jeder Konflikt beginnt mit dem Gedanken der Angst, der Feindseligkeit und der Aggression, die im Geist mancher Menschen wuchern und die dann um sich greifen wie Feuer im trockenen Gras. Das einzige Gegenmittel gegen solche Abirrungen besteht darin, das Leiden der anderen in vollem Umfang in sich aufzunehmen.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Alle Formen der Abneigung lösen sich auf, von der einfachen Tatsache, jemanden nicht zu lieben, bis hin zur Abscheu vor dem Kriminellen.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben

Weisheit und Mitgefühl werden zu den vorwiegenden Einflüssen, die unser Denken, unsere Worte und unser Handeln lenken.

Matthieu Ricard Traditionell zugeschrieben