Wenn wir unser Vertrauen in uns selbst besser gelehrt und praktiziert würde, bin ich überzeugt, dass ein sehr großer Teil der Missetaten und des Elends, unter denen wir leiden, verschwinden würde.
Dukkha — Leiden — ist der Ausgangspunkt der buddhistischen Lehre. Nicht um darin zu verweilen, sondern um den Weg hindurch zu finden. Worte, die tragen.
Alllein sitzend, allein ruhend, allein umhergehend, frei von Trägheit; wer tiefe Einsicht in die Wurzeln des Leidens hat, genießt großen Frieden, wenn er in in Einsamkeit weilt.
Es gibt viele verschiedene Arten Leid verursachender oder negativer Emotionen, zum Beispiel Hochmut, Arroganz, Eifersucht, Begierde, Lust, Starrsinn und so weiter. Zorn und Hass sind jedoch die schlimmsten Übel von allen, weil sie die größten Hindernisse für die Entwicklung von Mitgefühl und Altruismus bilden und die Tugenden und die Ausgeglichenheit einer Person zerstören.
Die Lehren des Buddha sind wie Medizin — sie heilen die Krankheit des Geistes und bringen ihn in seinen natürlichen, gesunden Zustand zurück.
Alles hat zwei Seiten; du musst beide sehen. Wenn Glück entsteht, verlierst du dich nicht darin; wenn Leid entsteht, verlierst du dich nicht darin.
Wenn rechtes Verständnis entsteht, liegt die Befreiung vom Leiden direkt vor uns. Du wirst sie nicht finden, indem du anderswo suchst.
Erkenne das Leiden, erkenne die Ursache des Leidens, erkenne die Freiheit vom Leiden und erkenne den Weg, der aus dem Leiden herausführt.
Leiden heißt, von der Welt zu erwarten, was sie dir niemals geben kann.