Verpflichten wir uns der Anerkennung des so überaus kostbaren Charakters jedes einzelnen Tages.
Zufriedenheit entsteht nicht durch mehr, sondern durch das Aufhören des ständigen Wollens. Eine der befreiendsten Botschaften, die der buddhistische Weg zu bieten hat.
Warum sind wir oft entäuscht, ängstlich oder unzufrieden? Weil wir sehr hohe Erwartungen haben. Gesundheit, Freiheiten, Freunde, Schönheit, materiellen Wohlstand, wir können nie genug davon bekommen, setzen die Ansprüche immer höher und merken nicht, dass wir dadurch immer schwerer glücklich zu machen sind. Genügsamkeit ist das Zauberwort. Ohne sie ist keiner je zu befriedigen, aber mit ihr können uns Neid, Missgunst, Unzufriedenheit und Habgier nichts mehr anhaben. Es ist ein Gefühl großer Freiheit, wenn man Genügsamkeit empfindet. Nagarjuna, der indische Denker sagt: "Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer."
Die wahren Ursachen der Zufriedenheit und der Erfüllung müssen wir in uns selbst suchen.