Der Buddhismus sagt, das nichts von Dauer ist, jeder Moment geht in einen neuen über. Das Leiden, das wir spüren, die Unbefriedigtheit, die Unzufriedenheit kommt nicht aus der Tatsache, dass man nichts festhalten kann, um es "ewig" an sich zu binden, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass wir dies ständig versuchen. Dass nichts so bleibt, wie es ist, muss so sein, sonst gäbe es kein Leben, keine Evolution, kein Baby, das zu einem starken Mann wird, keine Blüte, die zur Frucht wird. Wenn wir akzeptieren, dass der Wandel dem Leben gleichgestellt ist, dass wir loslassen müssen, um etwas Neues zu bekommen, dann werden wir mit Ruhe und weniger Leiden durch unser Dasein gehen.
Stille ist nicht Leere, sondern Fülle. Diese Weisheiten laden ein, den inneren Lärm zur Ruhe kommen zu lassen — und zu entdecken, was darunter schon immer war.
Alllein sitzend, allein ruhend, allein umhergehend, frei von Trägheit; wer tiefe Einsicht in die Wurzeln des Leidens hat, genießt großen Frieden, wenn er in in Einsamkeit weilt.
Der Mond hat nicht die Absicht sich im Teich zu spiegeln. Der Teich hat nicht die Absicht den Mond bei sich zu Gast zu haben. Wie heiter still ruhen Hirosawas Wasser.
Durch Bewegung überwindet man Kälte. Durch Stillhalten überwindet man Hitze. Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen.
Gönne dir deinen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herum gehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, dass du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du begreifst, dass dein Urteil über andere allzu hart war.
Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt.
Der Geist ist wie Regenwasser — in seinem natürlichen Zustand ist er rein.
Lass die Form einfach Form sein, den Klang einfach Klang, den Gedanken einfach Gedanken. Warum sollten wir uns darum mühen anzuhaften?
Dein wahres Zuhause ist nicht das Haus, in dem du wohnst, sondern die Ruhe und der Frieden in deinem Herzen.