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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Leben
Thema

Leben

Foto · Thomas Oxford

Das Leben ist kurz, kostbar und unwiederbringlich. Diese Seiten versammeln Weisheiten, die helfen, jedem Moment mit mehr Bewusstheit und Dankbarkeit zu begegnen.

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Der eigentliche Sinn unseres Lebens besteht im Streben nach Glück. An welche Religion ein Mensch auch glaubt, er sucht nach etwas besserem im Leben. Ich glaube das Glück durch Schulung des Geistes erlangt werden kann.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Auf der Leiter der Evolution haben jene Spezies überlebt und konnten gedeihen, die sich an die Veränderungen der Umwelt am besten anpassen konnten. Die Beweglichkeit des Geistes kann uns helfen, den Wandel in der Außenwelt zu akzeptieren.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Das Geschäftemachen und der Reichtum kann den Menschen nicht volle Zufriedenheit geben. Und jene, die in einem gewissen Lebensabschnitt ihre ganze Energie ins Geldmachen stecken, werden eines Tages merken, daß dies nicht die Antwort auf ihr Leben ist.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.

Dalai Lama Traditionell zugeschrieben

Alles ist euer Leben. Tag und Nacht, was immer euch begegnet, ist euer Leben; daher sollt ihr euer Leben der Situation anpassen, die euch im Augenblick begegnet. Verwendet eure Lebenskraft dazu, aus den Umständen, die auf euch zukommen, eine Einheit mit eurem Leben zu gestalten und die Dinge an ihren richtigen Platz zu setzen.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Dem Meister zu folgen, den Sutras zu folgen, all das bedeutet, sich selbst zu folgen. Die Sutren sind die Schrift deiner selbst. Der Meister ist der Meister deiner selbst. Wenn du eine lange Wanderschaft unternimmst, um nach Meistern zu suchen, dann machst du damit eine lange Wanderschaft auf der Suche nach dir selbst.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Es gibt einen leichten Weg, ein Buddha zu werden: Nichts Böses wirken, an Leben und Tod nicht haften.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

In einer derart unvorhersehbaren Welt ist es deshalb außerordentlich dumm, so zu tun, als ob man ewig leben würde, obwohl die eigene Todesstunde unsicher ist, sich um seinen Lebensunterhalt Sorgen zu machen und womöglich auch noch hinterhältig Ränke zu schmieden.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon

Wenn du hörst, dass du dich selbst schmeckst und durch dich selbst zu dir selbst erwachst, dann schließt du vielleicht überstürzt, dass du für dich alleine lernen solltest, ohne den Weg von einem Meister gewiesen zu bekommen. Das ist ein großer Fehler. Zu glauben, wir könnten uns auch ohne einen Meister selbst befreien, ist eine fälschliche Meinungen, die auf die Naturalismus-Philosophie Indiens zurückgeht.

Dōgen Zenji Aus dem Pali-Kanon