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Buddhistische Weisheiten 2500 Jahre Buddhismus
Meister & Lehrer

Laotse

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Laotse

Laotse (chin. 老子, Lǎozǐ, auch: Alter Meister) ist die legendäre Gestalt, der der Daodejing zugeschrieben wird — einer der meistübersetzten Texte der Welt und Grundlagenwerk des Taoismus. Ob er als historische Einzelperson existierte, ist wissenschaftlich ungeklärt; die moderne Sinologie geht davon aus, dass der Text eher ein Kompilationswerk des 4.–3. Jahrhunderts v. Chr. ist als das Werk einer Einzelperson.

Text Wikipedia Bild "Laozi 002" von Thanato – CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Auch eine Reise über tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

Laotse Tao Te Ching, Kapitel 64

Wahrhaftige Worte sind nicht angenehm. Angenehme Worte sind nicht wahrhaftig.

Laotse Tao Te Ching, Kapitel 81

Versuche die Menschen glücklich zu machen, und du legst das Fundament für das Elend. Versuche die Menschen moralisch zu machen, und du legst das Fundament für das Laster.

Laotse Traditionell zugeschrieben

Stolz ist nichts anderes als der Glaube, man müsste von anderen als erhaben gesehen werden. Schande ist nichts anderes als die Angst vor Demütigung, als zu gering geschätzt zu werden. Wenn jemand sein Herz daran setzt, hoch angesehen zu werden, und es auch erreicht, lebt er automatisch mit der Angst, diesen Status auch wieder zu verlieren.

Laotse Traditionell zugeschrieben

Jage Geld und Sicherheit nach, und dein Herz wird sich niemals öffnen.

Laotse Traditionell zugeschrieben

Wunschlosigkeit führt zu innerer Ruhe.

Laotse Traditionell zugeschrieben

Nichts auf der Welt ist so weich und nachgiebig wie das Wasser. Und doch bezwingt es das Harte und Starke.

Laotse Tao Te Ching, Kapitel 78